Vor einiger Zeit habe ich ein paar amerikanischen Freunden eine Probeführung meiner Kleistparkführung gegeben. Großer Fehler. Das undankbare Pack hat es doch tatsächlich gewagt sich totzulachen als ich über das Palasseums, dieser architektonischen Perle und seiner naja.. dirty Vergangenheit als Hintergrundprop in diversen Rap Videos, referierte.
Weil… deutscher Rap sei ja nicht ernst zu nehmen und Gangsta Rap im sozialdemokratischem Wunderland Deutschland? Bahahahhhaa.
Ok, also Spaß beiseite wir sind natürlich noch befreundet und doch fühle ich mich an dieser Stelle bestimmt das Einführungsmodul „Deutschrap verstehen. Warum gibt es Gangsta Rap in Deutschland. Es gibt doch Hartz 4.“ in Blog-Form zu präsentieren.
Die Wahrnehmung von Realität
Vielleicht kennen einige von euch den Philosophen Jean Baudrillard und sein Konzept der Hyperrealität, die Idee das das Bild eines realen Objekts oftmals als die wirkliche Wirklichkeit betrachtet wird. Das wäre in etwa so als ob man anhand einer Barbie Frauen erklären würde.
Lasst uns den Bogen zur Berliner Mauer spannen. Die Mauer, einst das Symbol politischer Unterdrückung, heute einer der beliebtesten Umschlagplätze Instagrammer und Influencer jeglicher Couleur. Was für ein hipper, kultiger, urbaner Hintergrund für meinen Travelblog! Vielleicht könnte ich einen Penner mit ’nem Zehner ködern so dass er mir mit einer Bierflasche nach mir schmeißt das wäre ja #soooBerlin! Und wie was für ein spaßiges Gerücht was man da damals in die Welt gesetzt hatte, mit David Hasselhoff, wie er durch die Kraft seines Gejodels auf einem Kran über der Mauer schwebend, diese zum Einsturz brachte. Wurde bis ins Nirvana abgekultet und Myriaden von Internet-memes und real-life Denkmälern von der Legoland Installation bis zum David-Hasselhoff-Museum brannten sich ins kollektive Gedächtnis ein. Und dann gab es da ja noch den anderen David. David Bowie, der quasi kein Wort Deutsch sprach, aber eben mal so den quasi berühmtesten Song über die Mauer dichtete. Durch ein Fenster im Hansastudio sichtet er ein Liebespaar welches sich an der Mauer trifft. Es stellte sich heraus, dass dieses Liebespaar aus seinem Produzenten Tony Visconti und der Sängerin Antonia Maaß besteht. Mit der politischen Mauer hatte der Song nichts am Hut. Falls ihr euch selbst davon überzeugen wollt, wie schlecht Bowies Deutsch selbst nach 3 Jahren in Berlin war, dann fragt doch einfach Antonia Maaß wie lange es dauerte Bowie die deutsche Version von Heroes, diese 2 Sätze beizubringen. All das hört sich nun so an als wollte ich Bowie bashen und ihn als Sprachbanause outen, aber nichts könnte mir ferner sein. Bowie halte ich für ein Genie, mit oder ohne Fremdsprachenkenntnisse. Bowies Appeal liegt für mich aber nicht in seinem Talent politische Realitäten akkurat wiederzugeben. Mein Punkt ist, eher dass ich die Geschichte der Berliner Mauer komplett losgelöst von ihrer politischen Realität erzählen könnte, so stark wirken diese popkulturellen Zeugnisse.
Ich muss mich hier selbst etwas stoppen, da ich zu diesem Thema noch einen separaten Blogpost geplant habe.
Ein weiteres Beispiel soll uns dem Eingangsthema etwas näherbringen. Da wir hier über Gangsta Rap sprechen, lasset uns doch über die Wiege dessen sprechen.
Beispiele von Hyperrealitäten
Für eine Hausarbeit musste ich einmal kriminelle Gangs recherchieren und kam darüber auf eine Arbeit, welche davon erzählte wie die notorische Compton Gang Crips in den 90er Jahren im amerikanischen Fernsehen dargestellt wurde. Kurze Zeit später konnte man kriminelle Gangs die sich lose als Crips identifizierten in den ganzen USA feststellen. Gang-Experten brauchten eine Weile, um festzustellen das die New Orleans Crips keine „Zweigniederlassung“ der Los Angeles Crips waren. Sie hatten überhaupt nichts mit Ihnen zu tun, außer dass sie diese Mal im Fernsehen gesehen hatten und sich mit ihrer Lebensrealität identifizieren konnten und sich dachten sie würden fly in blauen Bandanas aussehen. Später in den 90er Jahren wurden dann sogar Mitglieder einer Crips-Bande in Den Haag festgenommen. Die Arbeit in den Windmühlen waren den Hollis einfach zu langweilig geworden und so spazierte man holzbeschuht durch die Zauberkugel und wurde Bandana-bekleidet und goldkettenbehangen wie damals in der Mini-playback-show von Marijke Amado auf der anderen Seite empfangen.
Also fast. Ganz so einfach ist die Erklärung halt auch in dem anderen sozialdemokratischen Wunderland nicht, denn auch bei den Jugendlichen in der holländischen Gang, handelte es sich um eine sozial marginalisierte Gruppe.
Falls ihr noch im Begriff dazu seid, diesen Blogeintrag zu lesen stehen die Chancen nicht schlecht, dass ihr jünger seid und Bandanas nur noch ironisch zu ironischen Konzerten getragen werden. Was aber bestimmt noch Bewunderung hervorrufen kann sind iced up grillz, was uns zur neuen britischen unumgänglichen Literatursensation Gabriel Krauze bringt. Unumgänglich kann man genannt werden, wenn sogar Sarah Jessica Parker in dem Sex and the City Sequel And just like that mit seinem Buch Who they was zu sehen ist.
Vor kurzem habe ich mir ein Interview mit ihm angesehen in welchem dem ehemaligen Gangmitglied/Liebhaber Nietzsches Moralphilosophie/britischen Felix Lobrecht die vorhersehbare Frage seines Doppellebens gestellt wurde. Krauze antwortet das es kein Doppelleben war, sondern dass sowohl seine Zeit im Gefängnis wie auch seine Hobbies wie Society ladies die Rolex vom Handgelenk zu reißen als auch sein Dasein als Literaturstudent alle miteinander vereinbar waren.
An dieser Stelle auch ein Augenrollen an die gleichgültige Übersetzung seines Titels in Beide Leben, die sich wohl wenig mit der Person Gabriel Krauze auseinandergesetzt haben. Die Unvereinbarkeit von intellektuellem Streben und Unterschichtshobbies waren Inhalte eines anderen Klassikers. Manta Manta nämlich ihr Pfeiffen. Das einzige „Kulturerzeugnis“, bei dem es einem Verrat entsprach als Berties (Till Schweiger) Kumpel ihm gesteht über eine Hochschulreife zu verfügen. Gabriels hoodrat-Freunde wussten alle Bescheid über seine Liebe zu Literatur und empfanden es nicht als Seitensprung, Spionage oder sonstiges. Seine Buddies waren und sind bis heute stolz auf ihn. Und warum sollten sie es auch nicht sein??
Do your reseach, KeinundAber Verlag. Oder achtet eventuell mal bei der Einstellung eures Personals auf etwas anderes als um den mit 1,1 abgeschlossenenen Hochschullabschluss und bemüht euch mal um echte Diversity.
Gabriel antwortete zunächst mal mit einem James Baldwin Zitat. “Identity would seem to be the garment which one covers the nakedness of the self” und sprach dann weiter über sein Verständnis von Identität welches sehr viel form-und wandelbarer ist als es Persönlichkeitstests-Ersteller sich erträumen lassen. Krauze erzählte von seinem Zwillingsbruder der zur gleichen Zeit am gleichen Ort, die gleichen Eltern hatte und sich trotzdem nicht hätte unterschiedlicher entwicklen können. Zwillingsstudien! Lieben wir sie nicht alle? Beruhigend dies so unschuldig schreiben zu können, wenn man über einen portugiesischen Pass verfügt! Nachdem er kurz seinen Zwillingsbruder anriss, wusste ich das eines dieser Nächte folgen würde, in welchen ich komplett vom schwarzen Loch des Internets verschlungen werden würde. Schließlich fand ich dann einen 2001 erschienen Guardian Artikel, in welchem der Cartoonist Andrzej Krause über seine 15 jährige Zwillingssöhne spricht, von welchem einer ein feiner Violinist, der andere ein Cellist ist.
Long story short: Gabriel ist 17 als er bei seinen Eltern in Nord-London auszieht, um in den Problembezirk Kilburn zu ziehen. Hier bemerkt das Früchtchen seine Vorliebe für Skimasken und das er Spaß daran hat society-ladies auszurauben, während sein Zwillingsbruder es präferiert ein Publikum zu unterhalten welches wahrscheinlich aussieht wie ein paar Statisten straight outta downtown abbey
Selbst bevor Medien zur großen heiligen Kuh erklärt worden sind, inspirierte das bloße Hören von einem großem neuen Ding Menschen dazu dieses nachzuahmen. Informationen brauchten zwar länger aber selbst zu Zeiten der französischen Revolution kamen diese dennoch relativ schnell an. Und so gab die französische Revolution den Sklaven auf Haiti den noch fehlenden Impuls für ihre eigene Revolution. Ich fasse das ganze gerade schwer vereinfacht zusammen, und ja ich weiß auch das es damals Haiti noch nicht mal gab, sondern ein Land das sich Saint Domingue nannte, bitte keinen Shitstorm.
NWA
Die meisten von uns mokieren sich gerne über Wohlstandskids die Gangsta Rap und deren Habitus nachahmen. Die Welt der Gangster übt aber einen Einfluss aus, welchem man sich gerade als Pubertierender nur schwer entziehen kann. Einen Haufen krasser Typen, Knarren Hunde, das waren Dinge, die man vor Bushido und Azad so in Deutschland nicht gesehen hatte. Und das war natürlich etwas was sie aus amerikanischen Videos rezipiert hatten. Die Sache ist aber das auch die amerikanischen hoodrats nicht immer genauso eine Realität leben, wie sie es in ihren Videos vorleben. Und selbst die Gründungsväter des Gangsta Rap, NWA waren eher Beobachter als Akteure des Genres.
Keiner der Mitglieder von NWA war jemals in einer Gang. Aber selbst, wenn sie in einer Gang gewesen wären, hätte die Realität, die in den Gangsta Rap-Videos der frühen 90er gezeigt wurde, wenig damit gemeinsam was man so als Gangmitglied macht. Ich übersetze hier mal das Originalzitat von Gangexperte Malcolm Klein. Falls ihr meinen Übersetzer-Skills nicht traut, klickt einfach auf die englische Version, da gibt alle Originalzitate.
„Wenn es um die Aktivitäten in der Gang geht, dann ist die häufigste Aktivität…Inaktivität. Ich persönlich habe Stunden damit verbracht, Gangmitglieder dabei zu beobachten, wie sie diverse Events diskutierten. Vergangene Events, angeblich stattgefundene Events, eventuell noch stattfindende Events. Darin wurde geschwelgt und gelebt, als ob sie einen Clint Eastwood oder Arnold Schwarzenegger-Film nachspielen würden. Sie übten die Szenen regelreicht ein und beschönigten diese, die faktuale Wahrheit der Inhalte war dabei eher zweitrangig.“
Nehmen wir mal kurz Kultfigur Eric “Eazy-E“ Wright, der es bis zu seinem frühzeitigen Tod mit 30 Jahren noch schaffte immerhin 11 Kinder zu zeugen. Ebenso wie Ice Cube und Dr. Der stammte auch dieser aus dem berüchtigten Vorort der Millionenstadt Los Angeles. Compton wird bis heute allgemein als unberechenbar und unstabil bezeichnet. Das Gleiche konnte man aber nicht über Eazys Familienstruktur sagen. Sein Vater arbeitete beim Postamt, seine Mutter unterrichtete an einer Montessori-Schule. Ansonsten Wein, Weib und Gesang? Fast! Genauer trifft es ein Zitat von Ich glaube Louis Armstrong? “I’m in the industry for the three M’s money, music and mmmm pussy” Alkohol und Drogen rührte Eazy nicht an. Pardon übrigens an dieser Stelle, für die nicht 100% Markierung aller Quellen und bitte keine akademische Erwartungshaltungen, Ich weiß nicht mehr wer das gesagt hat, bin mir aber ziemlich sicher es war Louis Armstrong. Hätte aber auch genauso gut Louis CK oder Louis de Funès sein können.
Ich betone die Tatsache, dass er nicht trank, aufgrund des allgegenwärtigen St. Ides Malzlikör, der in so ziemlich jedem Gansta rap Video der frühen 90er Jahre zu finden war, ebenso wie in dem 1991 erschienenem Klassiker Boys in the Hood. Eine Knarre und eine St. Ides 40s Flasche war für den Gangsta Rapper quasi das Äquivalent zu Zepter und Schwert für einen König. Hashtag fabriziert y´all.
„Das Gebräu schmeckte süßer als es die allgemeine Definition von Finesse hergeben würde. Ebenso wie Gangsta stand es im kompletten Gegensatz zu dem was man als einen gereiften Geschmack bezeichnen würde.“
Der ghettozentrische Unterklassen-Status war genau der Punkt. Deshalb wurden Menschen wie Ice Cube zu den frühen Werbeträgern des Getränks unter Vertrag genommen. Das Ganze wurde selbstverständlich von weißen CEO’s inszeniert, die auf einen Trickle-up-Effekt zielten so dass sich alle, vom Ostküsten-Trust-fund-Baby-Akademiker-Spross bis zum Vorort-Redneck in das Gangsta-Gefühl einkaufen konnten.
Wie diese Action-Figur entspricht nicht einer exakten Nachbildung von Eazy??
Als Eazys Eltern nach dem zweiten Weltkrieg nach Compton zogen, waren sie eine der ersten schwarzen Familien. Compton war damals ein hauptsächlich weißer Vorort. Und mit Weiß meine ich George und Barbara Bush-weiß. Literally. Keine Metapher. 1949 lebten Barbara und George Bush in einer Wohnung in Compton.
Über den Mythos, Eazys Plattenlabel Ruthless records sei mithilfe von Drogengeld finanziert wurde habe ich Verschiedenes gelesen. Hochkarätige Journalisten wie Ben Westhoff hinterfragen die Legende nicht. NWA’s notorischer Manager Jerry Heller schrieb in seiner Biographie dass, weder er noch irgendjemand anderes der Eazy nahestand daran glaubte. Übrigens besagt eine 1990 getätigte Studie, dass der durchschnittliche Dealer etwa 700 Dollar im Monat verdiente. Also nicht wirklich genug, um ein Plattenlabel zu gründen. LA-Dealer-Legenden wie Rick Ross die angeblich eine Millionen Umsatz pro Tag machten waren a) Einzelfälle am Ende der extrem hierarchischen Nahrungskette und b) oftmals auch von den Medien und nicht zuletzt von Gangsta Rap komplett übertrieben.
Jerry Heller, der bereits seit den 60er Jahren Musikgrößen wie Ike&Tina Turner, Black Sabbath, Marvin Gaye, The Who, Otis Redding und viele mehr managte, wusste genau was er tat als er die Gerüchte nie dementierte. Als erfahrener Manager wusste er das es der Marke eher nützen als schaden würde. Schließlich ging es um Gangsta Rap und nicht Christian Pop. Wer jetzt Recht hat, keine Ahnung, aber ist das wichtig? Es gibt schon einen Grund, warum man die Branche Entertainment Industrie nennt.
Das Ice Cube Dr. Dre und Eazy E heftigere Sachen erlebt und gesehen haben, einfach, weil sie in Compton aufgewachsen sind, steht außer Frage. Dr. Dre verlor einen kleinen Bruder, Eazy E einen Cousin. Man kann nicht anders als sie dafür bewundern was sie aus sich gemacht haben. Im Gangsta Rap gibt es sehr viel eklatantere Beispiele von Künstlern, die aus weit großbürgerlicheren Verhältnissen kommen, und vorgeben ein real G zu sein.
Gangsta Rap war schon immer eine hyperreale Fantasie auch von solchen die wie NWA wirklich aus der Hood kommen. Ich habe NWA und Eazy nicht nur beispielhaft portraitiert da sie als Gründungsväter des Genres gelten, sondern auch, da ich Berlin gerne mit los Angeles vergleiche, denn die beiden Städte könnten gegensätzlicher nicht sein. Dabei muss ich immer an Michel Foucaults Bezeichnung von Los Angeles als the carceral city denken. Die Stadt nannte er so aufgrund der Vielzahl an gated communities, No-go areas und am beunruhigtesten, der wachsenden Anzahl von Gefängnissen. Die metaphorische Redewendung steht in starkem Kontrast zu der Idee von Freiheit, für welche der Westen und insbesondere die Vereinigten Staaten stehen, denn bekanntlich kann man nicht weiter westens als bis zum amerikanischen Westen wandern. Versteht ihr, warum ich unbedingt Baudrillard erwähnen wollte? Los Angeles mit Hip-Hop zu remixen war quasi dazu verdammt einen Überfluss an Hyperrealitäten zu frankensteinern.
Im Endeffekt bin ich als Berlinern quasi genetisch dazu programmiert Los Angeles obszön zu finden und Städte die „spirituell“ mit Berlin verbunden sind wie New York zu verehren, also bitte nichts zu ernst nehmen.
Nichts von meinem ganzen Gelabere subtrahiert doch irgendwas von der Musik NWA´s. Die Boys haben ein neues Genre kreiert und egal was man von der Musik hält, nichts was es vorher gab klang wie West Coast Gangsta Rap.
Aber zurück zum Eingangsthema…
Klar gibt es hier keine Projects wie in den USA. (Ich weiß leider nicht einmal, ob man den Begriff Ghetto in Deutschland noch verwenden darf, deswegen Projects weil fürchte mich mehr vor einem Shitstorm als vor der Tatsache das mein Text eventuell komplett unmissverständlich ist) Trotzdem ist die Vision die Amerikaner von den nordeuropäischen Staaten haben manchmal ein wenig befremdlich. Kostprobe?
“Für jeden Deutschen gibt es Rente, eine Unfallsversicherung und Sozialhilfe für extreme Situationen. Wenn jemand auf der Straße lebt, dann aus freien Stücken“
Das habe ich jetzt zwar übersetzt, aber ich denke viel Spielraum so etwas zu überspitzt zu übersetzen gibt es nicht.
Autsch. Ganz so weit ist es halt leider nicht mit dem sozialdemokratischen Wunderland. Ansonsten würde ich das Zitat gerne unkommentiert so stehen lassen und nur darauf hinweisen, dass es auch in Deutschland sozial marginalisierte Gruppen gibt und US Rap hat bei denen einfach einen emotionalen Punkt getroffen.
Kleiner disclaimer: Ich bin alles andere als ein Bushido Fan. Über den rede ich aufgrund meines Interesses an Architektur und dem Pallasseum. Die Mythen, die solche Gebäude umgeben faszinieren mich ebenso wie deren Image. Heute ist das Pallasseum ein Prestigeobjekt. Zwar gibt es noch Sozialwohnungen aber kein Rapper der nach street cred schnappt würde hier ein Video drehen. Auch Gebäude werden erwachsen.
Titelbild mit freundlicher Genehmigung von Gabriel Krauze